Innovationsausschuss des G-BA: 7 Empfehlungen im vierten Quartal 2022



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Innovationsausschuss des G-BA: 7 Empfehlungen im vierten Quartal 2022

Publiziert auf www.aok.de

Fünf Projekte stammen aus dem Bereich neue Versorgungsformen. Die übrigen elf Projekte entfallen auf die Versorgungsforschung.

Die Erkenntnisse aus sieben Projekten sollen nach Ansicht des Innovationsausschusses in die Regelversorgung überführt werden. Dies sind:

  • OptiStruk – Optimale Zuordnung von Patienten zu Fachabteilungen in Krankenhäusern nach Strukturqualität: Was ist die optimale Fachabteilung eines Krankenhauses für die Behandlung Patientinnen und Patienten? OptiStruk hat einen Algorithmus entwickelt und evaluiert, der hier helfen soll.
  • PINA – Folgeschäden nach prolongierter Intensivbehandlung: Entwicklung und Pilotierung einer Intensiv-Nachsorgeambulanz – PINA ist ein Konzept für eine Intensivnachsorge-Ambulanz (INA), das ehemaligen Intensivpatientinnen und -patienten nach überdurchschnittlich langem Aufenthalt auf der Intensivstation zugute kommen soll.
  • WiZen – Wirksamkeit der Versorgung in onkologischen Zentren: Das Projekt WiZen hat die Wirksamkeit der Gesundheitsversorgung von Krebspatientinnen und -patienten in zertifizierten onkologischen Behandlungseinrichtungen (Organkrebs- und onkologischen Zentren) untersucht.
  • GOAL-ASV – Generelle, alle ASV-IndikatiOnen übergreifende EvALuation und Weiterentwicklung der ASV-RL: Das Projekt hat analysiert, welche Faktoren den bundesweiten Aufbau des Angebots „Ambulante spezialfachärztliche Versorgung“ beeinflussen.
  • RemugVplan – Regionale multisektorale geriatrische Versorgungsplanung: Hier haben Forschende ein Modell entwickelt, das beispielhaft für Sachsen den Versorgungsbedarf für hochbetagte und mehrfach erkrankte Patientinnen und Patienten prognostiziert.
  • KuMS – Kinderwunsch und Multiple Sklerose – Ein Balanceakt für werdende Mütter und ihre Kinder? Das Projekt KuMS hat erfolgreich anhand einer ausgewählten Medikamentenauswahl untersucht, wie sich die Vorbehandlung und das Absetzen von neueren, potentiell plazentagängigen Medikamenten bei Multipler Sklerose (MS) auf die Krankheitsaktivität während und nach der Schwangerschaft auf Mutter und Kind auswirken.
  • TELE-QOL – Settingsensitive Konzeptualisierung und Erfassung der Lebensqualität in der telemedizinischen Versorgung: Das Projekt TELE-QOL hat ein Instrument zur Erfassung der Lebensqualität in der telemedizinischen Versorgung entwickelt, um die Patientenperspektive bei telemedizinischen Anwendungen besser erfassen zu können.

Für neun der 16 Projekte hat der Innovationsausschuss dagegen keine Transferempfehlung ausgesprochen, etwa weil die Ergebnisse keine ausreichende Evidenz für eine Wirksamkeit der Interventionen zeigen. Trotzdem können auch diese Untersuchungen wertvolle Erkenntnisse liefern. Beispielsweise waren manche Projekte zwar in Teilen erfolgreich, verfehlten aber die gesetzten Ziele insgesamt.



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